Das Interesse für Journalismus wurde durch meinen Freund geweckt, der in seiner Freizeit Computerspiele testet und darüber Rezensionen schreibt. Als ich davon am Anfang unserer Beziehung erfahren habe, war ich natürlich weder beeindruckt noch wirklich begeistert über seinen Nebenverdienst. Wie wahrscheinlich die Mehrheit der Frauen kann auch ich Computerspielen nicht wirklich etwas abgewinnen. Von daher stand ich seinem Nebenjob eher gleichgültig gegenüber…
Kann ich das auch?
November 6, 2009 von kruemel88Warum ich Journalistin werden möchte?
November 6, 2009 von mukhanWarum werden Talkshows nachmittags ausgestrahlt? Aus welchen Gründen sehen sich vor allem Frauen Daily Soaps an? Was geschieht, wenn Männer mit Gewalt aufgeladene Musik-Videos sehen, was, wenn Frauen? Welchen Einfluss üben die omnipräsenten Medien aus unsere Meinung oder gar eine Gesellschaft.
Spannende Fragen, denen die Medienwirkungsforschung nachgeht. Die Medienwirkungsforschung, ein weites Feld, welches mich sehr interessiert.
Warum will ich Journalistin werden
November 6, 2009 von evelinaiHeute ist noch ein Tag vorbeigegangen. Seit 3 Jahren zähle ich jeden einzelnen Tag, jeden Monat sobald es wieder so weit ist, sobald ich wieder nach Hause komme. Ich kann mich ganz genau an dem Tag erinnern, als ich mein Busticket nach Deutschland gekauft habe. Es war so einen heißen Sommertag in Bulgarien und ich saß an der Bushaltestelle und habe darüber nachgedacht, wie aufregend alles für mich sein wird. Es begann schließlich ein neues Leben für mich- für das kleine Mädchen aus dem weiten Osten. Ich war froh, sogar stolz auf mich selbst, weil ich zum ersten Mal eine richtig gute Entscheidung getroffen habe. Ich wollte mich selbst finden, mich weiterentwickeln. Ich wollte nach Deutschland fahren, um zu studieren und damit eine neue ungewisse Seite in meinem sicheren bis diesem Tag Leben aufmachen. Der Bus ist losgefahren und ich konnte meine Familie sehen und wie sie sich mit mir verabschiedeten. Ich konnte ihre Tränen sehen und diese nachvollziehen. Sie sahen auch meine aber nachvollziehen, warum ihre starke Tochter plötzlich so traurig und einsam aussah, konnten es weder sie, noch ich. Als Ich in Frankfurt ein Tag später ankam, fühlte ich mich allein, wie nie zuvor. Zwar sah alles bildschön aus, aber unbekannt und so fremd. Ich habe es beschlossen, stark zu bleiben und hatte im Hinterkopf die Wörter meiner Mutter: „Du wirst es schaffen und denke immer daran, dass du dein Traum nicht aufgeben sollst. Glaube mir, dass du diese Entscheidung nie bereuen wirst“. Sie ist immer davon ausgegangen, dass das Leben aus Wirkungszusammenhänge besteht und hat es geschafft mich zu überzeugen, daran zu glauben, dass die Schwierigkeiten in der Gegenwart irgendwann belohnt werden. Die ersten Monate waren sehr schwierig für mich, weil ich niemanden kannte und ich sollte es ganz alleine schaffen. Ich habe jeden Tag nach meiner Familie und Freunden gedacht und mich dabei oft die Frage gestellt, ob alles gerechtfertig ist und warum das Leben so kompliziert sein soll. Alle dieser Gedanken habe ich mir immer aufgeschrieben und mit der Zeit wurde meine Aufsammlung von Gedichten, Geschichten und Erzählungen immer größer, genau wie mein Heimweh. Heute ist noch ein Tag vorbeigegangen, noch ein Tag, an dem ich eine weitere wichtige Entscheidung getroffen habe. Jetzt ist mein Studium endlich zu Ende und ich kann wieder nach Hause fahren. Ich nehme viele Erinnerungen, Erlebnisse und Lebenserfahrungen mitnehmen, aber auch alle meinen Aufsätzen, die ich geschrieben habe. Letztendlich habe ich auch den Sinn in meinem Leben gefunden. Durch meine Erfahrung als Ausländerin und mit Hilfe meines Studiums will ich vielen anderen nützlich sein. Ich möchte als Journalistin arbeiten, meine eigene Sichtweise präsentieren und dabei anderen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Meinung zu bilden bzw. zu äußern und sich Gedanken darüber zu machen, worin der Sinn des Lebens besteht und was ihnen am Wichtigsten scheint. Nachdem ich auch Publizistik studiert habe, möchte ich meine persönliche Erfahrung weitergeben und der Gesellschaft vom Nutzen sein.
Immerhin kein Streber
November 6, 2009 von bbrandlWährend andere an Aufsätzen im Deutschunterricht verzweifelten, weil sie auch nach Minuten anstrengenden Denkens immer noch ein leeres Blatt vor Augen hatten, war ich in meinem Element. Während der junge Werther viele zum Leiden brachte, Effie Briest ein viel zu weites Feld war und der Götz von Berlichingen die meisten im Arsche hätte lecken können, schrieb ich einfach drauf los.
Dabei war ich nicht besonders begabt, oder brachte die besten Noten mit nach Hause. Ich war kein Streber. Ich hatte einfach Spaß daran, Dinge zusammenzufassen, zu analysieren, interpretieren und meine eigene Meinung zu äußern. Mehr nicht.
Schleppender Seitenwechsel
November 6, 2009 von miriam2707Was heißt das? Woher kommt das? Wer braucht das? Wozu nutzt man das? In den Anfangsjahren meiner Kindheit wurde die Masse an Fragen, die ich an die Welt hatte, noch mit viel Fantasie von meinen Eltern beantwortet. Ihr Wissen schien mir unendlich. Die Welt und meine Eltern waren eins. Alle Erkenntnis lag auf der anderen Seite. Dort waren sie alle versammelt, die ERWACHSENEN.
Bloß ich fluchte weit entfernt auf der Insel WARUM und empfand, dass die Welt als großes Fragezeichen sehr ungerecht mit mir umging. Mich überkam eine große Unzufriedenheit nach neugierig gestellter Frage mit einer gegrummelten Ein-Satz-Antwort abgespeist zu werden. Meine anfängliche Faszination schlug um in ein zweifelndes „Da steckt mehr drin“.
Als ich ein wenig älter wurde, fiel mir plötzlich auf, dass sich von der Küste ein Seil zu meiner Insel spannte. Ich lernte schwimmen und das Abenteuer auf der Suche nach Antworten begann.
Alles begann mit der Liebe zum Schreiben…
November 6, 2009 von saru6Alles hat angefangen mit der Liebe zum Schreiben. Als ich entdeckte, dass es mir Spaß macht, eigene Texte zu schreiben, war ich gerade in der 8. Klasse. Ich fand es spannend, ein Thema selbst zu erörtern, Argumente gegeneinander abzuwägen und zu einem Fazit zu kommen, das mich manchmal selbst überraschte. Zur Inspiration kaufte ich mir damals Zeitschriften wie „Stern“ und „Focus“ oder auch Modezeitschriften wie „Cosmopolitan“ und „Vogue“. Es waren zwar ganz unterschiedliche Themen, auf der einen Seite Politik und Gesellschaft, auf der anderen Seite Mode und Klatsch, jedoch faszinierte mich die Art, wie die Autoren ein Thema „auseinandernehmen“ konnten. Den Rest des Beitrags lesen »
Crash Journalismus
November 6, 2009 von chheinEin vermischter Geruch von Gummi, Bremsbelägen und Benzin liegt in der Luft. Qualm steigt langsam vom nassen Asphalt.
Der PKW ist kaum noch zu erkennen, gepresst zu einem Klotz Blech und Plastik. Die Rettungskräfte kämpfen weiterhin mit allen Mitteln um das Leben der jungen Frau, die leblos am Boden liegt. Ich sehe angespannte Gesichter bei allen Beteiligten, sehe Entsetzen, Trauer, Verzweiflung und Wut über das Geschehene.
Kinder sind neugierig. Journalisten auch.
November 6, 2009 von jasland„Der, die, das. Wer, wie, was.
Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm.“
Viele Kinder haben die Angewohnheit, den ganzen Tag in der Frageform zu reden. Warum ist Wasser durchsichtig? Wie kann man Chef von Deutschland werden? Macht Fernsehen wirklich viereckige Augen? „Das ist eine Phase“, wissen die Eltern. Sie beantworten die Fragen so gut sie können und irgendwann werden es weniger.
Doch manchmal werden die Fragen nicht weniger. Sie werden komplizierter. Sie erstrecken sich über alle Gebiete. Wie soll man sich für einen Beruf entscheiden, wenn man Chemie genauso interessant findet wie Politik? Wenn gesellschaftliche Themen nicht weniger spannend sind als wissenschaftliche? Wenn man über alles etwas wissen möchte? Den Rest des Beitrags lesen »
„Neee der Beruf ist wohl eher nichts für mich“
November 6, 2009 von muelli01Journalist – auf den ersten Blick ein interessanter und abwechslungsreicher Job. Kein gewöhnlicher Alltagstrott wie bei einer Bank. Stattdessen immer neue Gesichter, neue Geschichten, neue Ereignisse über die es zu Berichten gilt. Plötzliche Ereignisse erfordern schnelles umplanen, um die Story auch ja noch vor Redaktionsschluss fertig zu stellen – unregelmäßige Arbeitszeiten vorprogrammiert. Dem einen liegt dies mehr, dem anderen weniger. Ich zähle eher zu letzterem. Ein durchgeplanter Tagesablauf ist mir wichtig.
Warum Journalismus?
November 6, 2009 von sepfeffeInformationen haben Kraft.
Kraft, Konflikte zu schüren und Frieden zu stiften. Den Aufstieg von Gruppen und Individuen zu fördern und ihren Fall zu bedingen. Informationen sind Bausteine von Weltbildern. Wer über Informationen und die Fähigkeit zu ihrer Verbreitung verfügt wird zum Architekten der Realität: Den Rest des Beitrags lesen »